Entscheidung gefallen

17.02.2017 Die Entscheidung ist gefallen, und das kam so. In den ganzen Monaten von November bis Januar war nun mal Warten angesagt. E-Autos gab es für unsere Zwecke keine — außer dem Hyundai IONIQ, der Anfang Januar als einzige Elektroauto-Alternative zu einem einigermaßen vernünftigen Preis in die nähere Auswahl gekommen ist. Wir wollten aber noch warten, was eventuell Opel oder VW anzubieten hätten. Vor allem wäre es sehr interessant gewesen, welchen Preis man für den Opel Ampera-e zu bezahlen hätte.

Mitte Januar war dann Schluss mit Warten. In irgendeiner Form muss man ja weiterkommen. Also habe ich einem Termin für die Besichtigung des Hyundai IONIQ bei einem Händler in der Nähe von Solingen angepeilt. Wir wollten dann auch einmal sehen, in welcher Preislage denn nun tatsächlich der Autokauf liegt. Wegen Krankheit musste der zuerst angesetzte Termin verschoben werden. Am 20.02.2017 sollte es soweit sein.

Nun war heute ein Einkauf in der Innenstadt von Solingen erforderlich. Auf der Rückfahrt nach Hause hatte ich die Idee „doch mal kurz“ bei unserem VW-Händler vorbeizufahren, da die Firma im Prinzip am Weg nach Hause liegt. Die Idee zum Besuch des Händlers hatte ihren Grund darin, dass vor zwei Tagen mein Sohn mit der Neuigkeit ankam, man könne im Netz den e-Golf konfigurieren. Als wir dort nachschauten verschlug uns der Preis und die möglichen bzw. notwendigen Ausstattungsvarianten zunächst die Sprache, aber man muss trotzdem ein konkretes Angebot einholen.

Der Händler hatte Zeit und mein — nicht ganz so kurzer — Sohn wollte zunächst prüfen, ob er tatsächlich in einen Golf passte. Er war zweifellos überrascht, dass er in das Auto sehr gut einsteigen und darin ordentlich sitzen konnte — sogar insgesamt noch etwas komfortabler als im Hyundai IONIQ.

Letzteres und die etwas geringere Länge des Golf im Vergleich zum IONIQ, dazu ein vielleicht nicht besonders günstiger, aber letztlich fairer Preis haben uns soweit überzeugt, dass wir uns für den e-Golf entschieden haben. Allerdings darf man nicht vergessen, dass im fairen Preis „nur“ ein Satz Winterreifen (incl. kostenlosem Bordwerkzeug und Wagenheber), eine CCS-Ladedose sowie ein Kabel für eine Wechselstrom-Ladestation enthalten ist. Auf alle weiteren Zusatzausstattungen, die beim IONIQ vielfach zur Serienausstattung gehören, wurde beim e-Golf verzichtet, weil er sonst doch zu teuer gewesen wäre.

Als Liefertermin wurde die 20./21. Woche genannt. Wir wollen das Auto in Wolfsburg abholen, denn für ca. 800 €, die für den Transport von Wolfsburg nach Solingen verlangt werden, kann man schon fast eine Woche Urlaub machen — nicht in Wolfsburg, sondern mit dem Zelt in Frankreich.

Der IONIQ-Besichtigungstermin ist aus dem Kalender entfernt worden.